Kultur

Kultur ohne Anfahrt: Musiktage in Horb, Rottenburg und Herrenberg! Tübingens Kunsthalle, Porsche und Daimler mit seinen Automuseen in Stuttgart.
Und viermal im Jahr Weitenburger Schlosskonzerte mit Klassik, Jazz und Literatur.

Musik

• Horber Musiktage
• Tage für Neue Musik
• Jazz- und Klassiktage Tübingen

Museen

• Tübinger Kunsthalle
• Wasserschloss Glatt

• Burg Hohenzollern

Die Burg Hohenzollern, der Stammsitz des preußischen Königshauses und der Fürsten von Hohenzollern, zieht jährlich Hunderttausende Besucher aus der ganzen Welt an.
Sie beherbergt eine Kunstsammlung, darunter bedeutende Gemälde, kostbares Silber und Porzellan und ist Veranstaltungsort zahlreicher Konzerte, Open-Air-Kinos, Ausstellungen sowie eines schönen Weihnachtsmarktes.
Die heutige Burganlage wurde im 19. Jahrhundert von beiden Zweigen des Hauses Hohenzollern gemeinschaftlich wiederhergestellt und befindet sich bis heute in Privatbesitz.
Nicht zuletzt ist es auch ihre einzigartige Lage, die bereits Kaiser Wilhelm II. zu dem Ausspruch animierte, dass der „Ausblick von der Burg Hohenzollern wahrlich eine Reise wert ist“.

• Porsche Museum

1976 wurde das Museum für die Allgemeinheit geöffnet. Es war auf dem Werksgelände in einer ehemaligen Motorenfertigungshalle angesiedelt und wies eine Fläche von 620 Quadratmetern auf. Zwischen 70.000 und 80.000 Besucher besichtigten jährlich die etwa 20 ständig wechselnden Exponate. Der Eintritt war frei. Das Werksmuseum verfügte aber über eine erheblich größere Anzahl von Ausstellungsfahrzeugen. Die vorhandenen Rennwagen, Prototypen und die Serienfahrzeuge boten nur einen kleinen Einblick in die Geschichte des Herstellers, daher wurde die Ausstellung durch Filme über die Automobilentwicklung bei Porsche ergänzt.
Dem Museum schloss sich ein dazugehöriger Shop an. Porsche verfolgte das Konzept des „rollenden Museums“, was zum einen bedeutet, dass die Exponate ständig wechselten und zum anderen, dass die gezeigten Fahrzeuge oftmals noch fahrbereit und zum teil sogar straßenzugelassen waren. Je nach Ausstellungsvariante konnte der Besucher vom Porsche aus dem Jahr 1948 auch Modelle der am Nürburgring, in Le Mans oder bei der Targa Florio eingesetzten Sieger – und Markenweltmeister-Fahrzeuge ebenso besichtigen, wie Siegerautos der Rallye Monte Carlo, wo Porsche – Fabrikate mehrfach Erfolge erzielten.

• Mercedes – Benz Museum

Das Mercedes – Benz Museum befand sich bis zum 18. März 2006 auf dem Werksgelände des Daimler – Werks Untertürkheim und wurde im Mai 2006 in der Mercedes – Benz Welt wiedereröffnet. Das Museum nimmt circa 3.500 m Grundfläche ein und bietet über neun Geschosse verteilt rund 17.000 m Ausstellungsfläche. Das Gebäude ist 47,5m hoch und hat einen umbauten Raum von 210.000 m. Neben dem Haupteingang befindet sich eine Open-Air Arena für 500 Zuschauer. Diese hat Außenkanten von 80 Metern Länge, die den wankelförmigen Grundriss beschreiben. Der Innenhof wir kongruent zur äußeren Form des Gebäudes durch ein Atrium gebildet.
Um das Atrium winden sich zwei schräge Ebenden in einer an die Doppelhelix der DANN angelehnten Form (Trefoil) von oben nach unten. Die dadurch entstehenden zwei Rundgänge beginnen oben und winden sich über insgesamt neun Ebenen zum Ausgang. Vom Entwurf bis zur Realisierung bildete die Grundlage der Planung ein dreidimensionales Datenmodell, das im Verlauf der Bauzeit 50 Überarbeitungen erfuhr und insgesamt 35.000 Werkpläne generierte. 33 Meter weite, stützenlose Räume, welche die Last von 10 Lastwägen zu tragen imstande sind, gehören ebenso zu den architektonischen Besonderheiten wie die zweifach gekrümmten tragenden Bauteile: sogenannte Twists, die in dieser Form und Größe erstmals angewendet wurden. In den Fensterbändern sind 1.800 dreieckige Scheiben verbaut, von denen keine einer anderen gleicht. Das Konzept für den musealen Ausbau wurde von Stuttgarter Büro HG Merz entwickelt. Auf Ihrem Weg durch das Museum erleben die Besucher eine Zeitreise durch die 120- jährige Automobilgeschichte. Ein Aufzug bringt die Besucher zur obersten Ebene des Museums. Von dort aus führen 2 Wege in weiten Kurven durch die umfangreiche Sammlung. Der Mythosrundgang folgt chronologisch der Geschichte der marke von der Erfindung des Automobils bis heute. Auf dem zweiten Rundgang setzten fünf Sammlungssäle zeit-übergreifende Schwerpunkte. Jederzeit kann der Besucher zwischen den verschiedenen Sphären wechseln. Erstmals präsentiert dabei das Museum nun auch die mehr als 100- jährige Nutzfahrzeuggeschichte des Unternehmens. Beide Rundgänge enden in der Steilkurve des Raums „Silberpfeile – Rennen und Rekorde“. Von dort aus führt der Weg durch die „Faszination Technik“ weiter zur neuen Mercedes – Benz Niederlassung.